Füreinander Beten


Anzi Mbilinyi, Krankenhausseelsorgerin in Karatu, schreibt aus Tansania. Bitte beten Sie mit:
Amen mein Bruder. Ich darf berichten, dass wir gesten gemeinsam mit römisch-katholischen Frauen gebetet haben, für die tansanische Kirche, ebenso wie für Deutschland, besonders im Blick auf junge Leute und Kinder.

Ich würde auch gerne ein paar Gebetsanliegen über die Kirche in Tansania mitteilen:
1. Betet darum, dass die Kirche den Segen weiblicher Pastorinnen erlaubt, besonders in der Nachbar-Diözese in Mbulu, dort gibt es keinen weiblichen Pastor.
2. Lasst uns auch um Arbeitsplätze beten. Unsere Kinder haben eine Ausbildung bekommen, aber es gibt keine Arbeitsplätze.
3. Ebenso sollten Pastoren sich darauf konzentrieren, das Wort zu unterrichten, anstatt zu predigen; einfach jede Zeit zu opfern, damit das Wort im Herzen arbeitet.
4. Ich plane gemeinsam mit Frauen unterschiedlicher Konfessionen einen Tag im Monat zu finden, um miteinander für unsere neue Generation zu beten.

 

Gebetsbrief 05 2024

Die katholische Frauengruppe


“Amen my brother, I am very happy how you care about the church growing. I would like to share with you that yesterday we prayed together with Roman Catholic women for the Tanzanian church as well as Germany especially regarding the youth and children. I would also like to share with you things to pray about the church in Tanzania. 1. pray for the sake of the church to allow the blessing of female pastors, especially for the Diocese, my neighbors in MBULU, there is no female pastor. Let us also pray for employment. Our children have received education but there is no employment. Even me, my daughter has graduated from a university but so far she has not found employment. Likewise, pastors should focus on teaching the word instead of preaching. just sacrifice every time so that the word works in the heart. I would like to inform you that I am making a plan with women of different denominations to get one day a month to pray together for our new generation.”

Gerne leite ich Gebetsanliegen aus den Gemeinden im Dekanatsbezirk Bayreuth – Bad Berneck nach Tansania weiter, um diese gute Gebetspartnerschaft lebendig zu erhalten. „Wenn zwei unter euch einig werden auf Erden, worum sie bitten wollen, so soll es ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel.“ (Mt 18,19)

Otto Guggemos, Dekanatsmissionspfarrer

Verbunden im Gebet

Wir sind im Austausch mit Anzi Mbilinyi, Krankenhausseelsorgerin in Karatu, um gegenseitige Anliegen in die Fürbitte zu bringen. Ich hatte als Gebetsanliegen die Vorbereitungen unserer KV-Wahlen weitergegeben.

Nun habe ich als Fürbitt-Anliegen aus Tansania bekommen:

- Vorbereitung des Diozösan-Treffens in Karatu

- Mitarbeitergewinnung für das Krankenhaus

- Begeisterung, Treue, Hingabe in der Mitarbeiterschaft

- Jugendarbeitslosigkeit in der Gesellschaft

Gerne gebe ich wieder Gebetsanliegen aus Ihren Gemeinden weiter nach Karatu!

Otto Guggemos, Dekanatsmissionspfarrer

Gebet Karatu

 

Gebet Karatu 2

 

Bis hierher hat uns der Herr geholfen 1.Samuel 7 / 12

Unser Motto: „Nächstenliebe, die bis Tansania reicht.“

 

Das Jahr 2023 hat viel Mut gemacht. Wer hätte gedacht, dass das Jubiläum 40 Jahre MNT so viel Bestätigung und Erfrischendes hervorbringen würde:

  1. Gruppenreise des Dekanats nach Tansania mit Besuch der beiden Partnerkrankenhäuser im Februar

2023 02 Reise Tansania

 

  1. Besuch von Dr. Heriel Zacharia aus Karatu und Sr. Florence Kimario in Bayreuth über Pfingsten

2023 06 Besuch 1

 

So konnte ein echter Austausch stattfinden. Unsere Eindrücke von Tansania und deren Eindrücke von unserem Dekanat und darüber hinaus. Das ist das, was wir uns eigentlich unter Partnerschaft vorstellen.

 

2023 06 Besuch 2

2023 06 Besuch 2

 

  1. Am 24. September feierten wir das Dekanatsmissionsfest in Gesees.

2023 09 25 Dekanatsmissionsfet 1

2023 09 25 Dekanatsmissionsfet 2

 2023 09 25 Dekanatsmissionsfet 3

 

  1. Am 7. Oktober konnten wir das Jubiläum 40 Jahre MNT im Gemeindehaus von Bayreuth St. Georgen gebührend feiern.

2023 10 07 Jubiläum 3

 2023 10 07 Jubiläum 2

2023 10 07 Jubiläum 1

 

Es bleibt aber keine Zeit, um lange zurückzuschauen. Unsere Krankenhäuser in Machame am Kilimanjaro und in Karatu am Ngorongoro Krater müssen sich mit weniger Personal anstrengen, um mithalten zu können. Der tansanische Staat fährt seine Unterstützung für kirchliche Einrichtungen zurück und zieht sogar Personal ab, insbesondere Krankenschwestern und Ärzte. Nun wird versucht, mit Großkrankenhäusern in der Region wie z.B. dem KCMC in Moshi und dem Mount Meru Hospital in Arusha ein Abkommen zu schließen. So könnten Ärzte von dort für eine begrenzte Zeit an „unsere“ Krankenhäuser ausgeliehen werden. Natürlich wäre hierbei eine Supervision durch ihre Fachabteilungen erforderlich.

Der Bedarf an Medikamenten und medizinischen Ausrüstungsgegenständen bleibt hoch. Wir konnten auch in diesem Jahr den Kooperationsvertrag mit 60.000, -- € für beide Krankenhäuser erfüllen. Der Dank dafür kam beim persönlichen Besuch der Tansanier bei uns und auch durch Videogruß-Botschaften am 7. Oktober deutlich zum Ausdruck.

Die Ernten von Mais und anderen Feldfrüchten sind in diesem Jahr in Nordtansania insbesondere dank ausreichender Regenfälle gut ausgefallen. Auch die Rinder haben jetzt genügend Gras zu fressen.

Die Apothekerin Elisabeth Schenk schreibt im November aus Machame, dass die kleine Regenzeit ziemlich massive Regenfälle gebracht habe. Das Ganze sei von ausgeprägten Stromausfällen begleitet. Ob es da einen Zusammenhang gibt? Auf jeden Fall sind solche Abschaltungen lästig und führen durch die Dieselgeneratoren zu hohen Energiekosten.

Wir hoffen sehr, dass das Land bei großen Erdgasfunden an der Küste endlich eine bessere Infrastruktur insbesondere im Energiebereich sicherstellen kann.

Liebe Tansania-Freunde, vielen Dank für Ihre wertvolle Hilfe im Jahr 2023. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns auch im kommenden Jahr bei der Versorgung der beiden Partnerkrankenhäuser in Tansania unterstützen können.

Dr. med Fritz Seiler

Tansania-Gebet

Anzi Mbilinyi, Seelsorgerin in unserem Partner-Krankenhaus sendet uns Gebetsanliegen:

1. Ich bete für einen Aufenthaltsraum für Angehörige. Das hilft nicht nur, damit die Station nicht so überfüllt ist, wenn Ärzte und Krankenschwestern dort arbeiten um den Patienten zu dienen – es gibt auch der Seelsorgerin die Möglichkeit mit diesen Glaubens-Geschwistern über Gottes Wort zu sprechen, sie zu ermutigen und zu trösten und auch um ihnen Lehre mitzugeben, die ihren Glauben und ihre Gesundheit aufbaut.

2. Bitte helft mir beten, dass es mir gelingt, Patienten in der Palliativ-Versorgung zu erreichen. Diese Patienten werden meist zuhause durch mobile Palliativ-Teams versorgt, die einen sehr engen Arbeitstakt haben – darum ist kein Fahrzeug vorhanden, um nur die Pastorin zu transportieren. Darum bitte ich Gott um einen Weg, diese Situation zu lösen.

3. Samstag und Sonntag feiere ich Gottesdienst in der Rhotia-Gemeinde. Nachdem ich nicht regulär für Gottesdienste eingeplant bin, dachte ich, es wäre gut, der Gehörlosen-Community dort beim Mitfeiern der Gottesdienste zu helfen. Während des Gottesdienstes übersetze ich für sie. Ich helfe ihnen, Gottesdienst zu feiern. Ich bete, dass mir das gut gelingt und dass sie die Kirche und Gottes Wort lieben und Gott gehorchen. Derzeit gibt es 100 Gehörlose im Karatu-Distrikt, und es gibt in Karatu sonst keine Gebärden-Dolmetscher. Darum nehmen sie nicht am Gottesdienst teil, außer in Rhotia, wo 20 mitfeiern, weil sie Unterstützung durch mich haben. Ich bete zu Gott, dass sie alle diese Unterstützung bekommen – und auch dass sie unabhängige Arbeitsplätze finden und glücklich leben können.

Gebetsbrief 11

 

Die Sayuni Kwaya beten zusammen mit den Gehörlosen und singen verschiedene Lieder – ich helfe durch Übersetzung in Gebärdensprache.

 

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